In unseren Gärten aber immer mehr auch in der freien Natur wachsen Pflanzen, welche nicht zur heimischen Flora gehören. Sie wurden meist aus anderen Länder nach Europa eingeführt und hier teils als Zier- und Gartenpflanzen eingesetzt.
Einige dieser «fremden» Pflanzen haben nicht nur den Sprung über den Gartenzaun gemeistert, sondern breiten sich dank effizienter Vermehrungsstrategien stark aus. Dadurch verdrängen sie einheimische Pflanzen- und Tierarten und gefährden so die Biodiversität. Einige der Pflanzen sind zudem ein gesundheitliches Risiko für Menschen und Nutztiere oder können grosse wirtschaftliche Schäden verursachen.
Nur wenn alle mithelfen, können wir die weitere Ausbreitung dieser Pflanzen eindämmen und die Natur schützen. Dabei geht es darum, die invasiven Neophyten zu kennen, sie im eigenen Garten zu bekämpfen und Bestände ausserhalb des eigenen Einflussbereiches zu melden.
Sieben goldene Regeln der Bekämpfung invasiver Neophyten
- Bekämpfen Sie invasive Neophyten frühzeitig und warten Sie nicht, bis sich grössere Bestände gebildet haben.
- Entfernen Sie invasive Neophyten vorsichtig und vollständig.
- Lassen Sie Pflanzen oder Teile von Pflanzen nicht liegen.
- Kompostieren Sie die Pflanzen nicht.
- Invasive Neophyten gehören in den Hauskehricht!
- Transportieren Sie die Pflanzen so, dass weder Samen noch Trieb- oder Wurzelstücke in die Umwelt gelangen, am besten im geschlossenen Kehrichtsack.
- Kontrollieren Sie den Standort auch in den nächsten Jahren und entfernen Sie neuen Aufwuchs regelmässig.
Meldung von invasiven Neophyten-Bestände im öffentlichen Raum
Fallen Ihnen grössere Bestände an invasiven Neophyten im öffentlichen Raum auf? Melden Sie diese gerne unter folgendem QR-Code:
Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung
Sarah Fahrni